A-1837

Signatur: 
A-1837
Herkunft bzw. Zuordnung: 
6.3 Generalsekretär
Sachthema: 
Präsidialratstagungen / DLRG-Landesverbände / Frauen in der DLRG / DLRG-Jugend / Wiederbelebung / Ausland / Deutsches Rotes Kreuz (DRK) / Zusammenarbeit mit der Bundeswehr / Presse- und Werbewart / Öffentlichkeitsarbeit
Titel: 
Präsidialratstagung in der Gaststätte "Schultheiß" am Kurfürstendamm in Berlin am 31. Mai 1958
Enthälttyp: 
Enthält u. a.:
Enthält: 

Anwendung der Wiederbelebungsmethode nach DLRG-Vorschrift bei der Bundesmarine, bei der Nato nach Holger Nielsen, Beschluss, weitere Erfahrungen mit der Holger-Nielsen Methode zu sammeln und Erfahrungen zu teilen. - Hinweis des Auslandssachbearbeiters auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit ausländischen Gesellschaften zwecks Erfahrungsaustausch. - Zurückstellung neuer Werbemöglichkeiten aufgrund fehlender Mittel. - Harsche Kritik des LV-Pressewartes Klaus Bartnitzke am Bericht des Presserwartes des Präsidiums bezüglich der Durchführung von Werbung. - Konzentration auf Werbung für Bäderbau seitens des DWA (Deutscher Werbeausschuss Schwimmen und Retten e. V.). - Vertrieb der neuen Badefibel durch den DWA. - Forderung der Frauenwartin, die Statistik über die Lehrgänge Neuschwimmer, Freischwimmer, Fahrtenschwimmer und Jugendschein [Jugendschwimmschein] in männliche und weibliche Personen aufzuschlüsseln, um die Arbeit der Frauen zu würdigen. - Unklarheit des Landesverbands Niedersachsen über den Ablauf und die Regelung von Ehrungen. -  Bitte des LV-Niedersachsen an das Präsidium, rechtzeitig Mittel für den "kleinen Küstenrettungswachdienst" beim Bund anzumelden. - Wunsch um rege Beteiligung interessierter Mitglieder an den Internationalen Rettungswettkämpfen 1958 in Châlons-sur-Marne (Frankreich) und Reims. - Idee, die Internationalen Rettungswettkämpfe selbst auszutragen. - Mögliche Gründung eines internationalen Verbandes der Rettungsehrenzeichenträger anlässlich der Weltausstellung in Brüssel (Belgien), Unklarheit seitens der DLRG über Art und Sinn des Verbands. - Keine insgesamte Anerkennung der Wasserwacht, um eine Benachteiligung von Landesverbänden, in denen keine Gliederungen der Wasserwacht existieren, zu vermeiden, Anerkennung der Wasserwacht in Bayern jedoch möglich. - Besprechung zwischen dem DLRG-Landesverband Schleswig-Holstein und dem DRK-Landesverband (Deutsches Rotes Kreuz) Schleswig-Holstein bezüglich der gegenseitigen Arbeitsabgrenzung. - Unstimmigkeit zwischen der DLRG und der "Stiftung Baby-Schwimmen". - Entscheidung des Bundespräsidenten, nur noch ein Sportehrenzeichen an der Uniform tragen zu dürfen. - Bekräftigung der Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Gliederungen der DLRG und der Bundeswehr. - Diskussion über eine mögliche Gründung einer eigenen DLRG-Jugend. - Vorschlag von Karl Löhr, die Rettungsplakette in Rettungsmedaille umzubenennen. - Verleihung der großen Ehrenmedaille (Marmorblock mit Uniformabzeichen) nur noch durch das Präsidium. - Anerkennung der Gotule [Ampullenspritze] als DLRG-Material. - Austausch über eine mögliche Beitragserhöhung. - Bericht des Präsidialarztes über die Tagung der DLRG-Ärzte in Bad Homburg, Nov. 1957. - Vorschlag der Landesverbandsärzte, die Wiederbelebungsmaßnahme Thomsen über Holger Nielsen und Silvester zu stellen. - Massive Kritik vom Präsidenten der DLRG an der Arbeit und dem Ausbau der Tätigkeit der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes.

Datierung bzw. Laufzeit: 
1958
Umfang: 
ca. 20
Umfang Einheit: 
Bl.
Bearbeiter/in: 
Robin Bittersohl (Auszubildender 2020 - 2023)
Bemerkungen: 
Teilnehmer (Präsidium): Prof. Dr. Thomsen, Dr. N. N. Pohl, N. N. Pöppinghaus, N. N. Löhr, Dr. N. N. Müglich, N. N. Zimmermann, N. N. Arendt, N. N. Hüttebräucker, N. N. Ruhe, N. N. Parth, Dr. N. N. Reusch, N. N. Eifler, N. N. Ruthenkolk, Dr. N. N. Wilke, N. N. Schröter, Dr. N. N. Härting. - Teilnehmer (Landesverbände): N. N. Winter (Bayern), Dr. N. N. Vollnhals (Berlin), als Vertreter N. N. Kopp (Braunschweig), N. N. Wendelken (Bremen), Dr. N. N. Zerbe (Hamburg), N. N. Christ (Hessen), N. N. Kesselhut (Niedersachsen), stellvertretender LV-Leiter N. N. Löhr (Nordrhein), stellvertretender LV-Leiter N. N. Kroschel (Rheinland-Pfalz), stellvertretender LV-Leiter N. N. Rhaden (Schleswig-Holstein), stellvertretender LV-Leiter Dr. N. N. Feßler (Westfalen), N. N. Zimmermann (Württemberg), N. N. Bartnitzke (LV-Pressewart).
Sonstiges: 
NATO = North Atlantic Treaty Organization (Organisation des Nordatlantikvertrags).