A-1829
Protokoll; aus dem Inhalt: Vorstellung von Herrn Menzel [Joachim Menzel] als zukünftigem Geschäftsführer der DLRG sowie Mitteilung detaillierter Angaben aus dessen Lebenslauf. - Besprechung mit dem Bundesministerium des Innern über die "Gesamtprobleme der DLRG" am 6. Febr. 1966 (Themen: Steuerermäßigung bei Benzin und Öl für DLRG-Fahrzeuge; Urlaubsfrage bei Teilnahme an Kursen und Veranstaltungen bedeutender Art; allgemeine Zuschussmöglichkeiten durch den Bund; Briefmarke). - Versand von ca. 750 Testbriefen im Rahmen einer Spendenaktion sowie Kritik von Alfred Rhaden (Landesverband Schleswig-Holstein) am Vorgehen bei dieser Aktion. - Zuschuss an die Österreichische Wasserrettung (ÖWR) für den Ankauf eines Motorrettungsbootes. - Vorhaben zur Überarbeitung der Satzung. - keine Teilnahme der DLRG an den Wettkämpfen der Fédération Internationale de Sauvetage et de Sports Utilitaires (FIS) in Rabat (Marokko). - Votum des Präsidenten zur Ermöglichung von "Freundschaftsmitgliedschaften" in der FIS. - geplante Veröffentlichung des Landesverbands Bayern zur "Frage DLRG - DRK" [Wasserwacht] in der Münchener Medizinischen Wochenschrift betreffend den dort im März 1966 publizierten Beitrag "Zur geschichtlichen Entwicklung des Wasser-Rettungsdienstes in Deutschland" (mit ausführlicher Anlage hierzu). - Rücktritt von Erich Seifert [vom Amt des Technischen Leiters - TL - im DLRG-Präsidium], Unmöglichkeit für Kamerad Günter Böhmer, das Amt voll zu übernehmen sowie Vorschlag, Otto Zimmermann möge das Amt bis Aug. 1966 kommissarisch übernehmen. - Befürwortung der Aufnahme von Kontakten nach Israel. - Anregung, Altersklassen beim Kleinkinderschwimmen in Übereinstimmung mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zu wählen. - Kritik an der Mitgliedschaft eines Vertreters der Bayerischen Wasserwacht im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB). - Befürwortung des Abschlusses einer Vereinbarung mit der Bundeswehr. - Festsetzung von Verwaltungsentgelten für Urkunden und Abzeichen (einschl. der entsprechenden Beträge). - Verabschiedung der seit 1962 in der Entstehung befindlichen Funkordnung. - neue Kooperation bei Versicherungen. - Stand der Fachdiskussion zu den Themen "Mundbeatmung - Herzmassage". - Verwerfung der Idee zur Herausgabe einer Schallplatte als Werbemittel. - Vorschlag von Hella Lanka, Filmamateure der Hamburger Polizei für die Herstellung des geplanten Films der DLRG zu gewinnen. - Kooperation bei der Publikation von Baderegeln für Gastarbeiter [Ausländer] mit der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). - Absicht zur Beschaffung von Lesezeichen für die Schuljugend. - Vorhaben, über die Sendung "Beruferaten mit Robert Lemke" [vmtl. Fernsehendung der ARD "Was bin ich", moderiert von Robert Lembke] Werbung für die DLRG zu machen. - nötige Überarbeitung des Lehrbuchs sowie Zustimmung zur Einbeziehung der Jugendordnung [Bundesjugendordnung der DLRG] in die Neuauflage. - Aufnahme der DLRG-Jugend Hessen in den Landesjugendring und bevorstehende Aufnahme der DLRG-Jugend Niedersachsen in den Landesjugendring. - Notwendigkeit zur Abhaltung einer außerordentlichen Bundestagung im Herbst 1966. - Ablehnung der Annahme einer Winsch [Seilwinde] als Geschenk des Ehrenpräsidenten Prof. Dr. med. Wilhelm Thomsen zwecks Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen. - Detailfragen zur Gestaltung des in Planung befindlichen Jugendschwimmpasses (JSP) sowie vorgesehene Absatzwege hierzu. - Bewilligung eines Zuschusses für die Durchführung der Internationalen Polizeiausstellung (IPA) in Hannover. - fehlender Versicherungsschutz für die Nichtschwimmerausbildung. - geplante Finanzreform der DLRG (mit ausführlicher Anlage hierzu). - Einlandung (mit Tagesordnung und Anlagen).